AIB
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1.2026
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13.6.2026
Die Instrumentalisierung des Todes von Quentin Deranque
Der gewaltsame Tod des rechten Angreifers Quentin Deranque in Lyon markiert eine Zäsur in der Dynamik der politischen Auseinandersetzungen in Europa. Der Fall ist ein Lehrstück über die Mechanismen rechter Mythenbildung. Die Erzählung des unschuldigen, katholischen Opfers ist ein strategisches Instrument, das der radikalen Rechten dazu dient, ihre eigenen gewaltsamen Provokationen zu verschleiern, eine transnationale Opferidentität zu schmieden und reale Gewaltaufrufe zu legitimieren.