München 1997: Mobilisierungserfolg hinterm Rechtschreibfehler

Neonazi-Feindbild Wanderausstellung »Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941-1944«

Über 820.000 Menschen haben die Ausstellung »Verbrechen der Wehrmacht. 1941 bis 1944« des Hamburger Instituts für Sozialforschung seit ihrer Eröffnung im März 1995 in Hamburg besucht. In 32 Städten in Deutschland und Österreich wurden die Fotos und Dokumente, die den Mythos der »sauberen Wehrmacht« endgültig zerstörten, bisher gezeigt. Einerseits hat die Ausstellung eine breite gesellschaftliche und mediale Diskussion über die Rolle der Wehrmacht ausgelöst. Andererseits hat die Gegenkampagne von Neonazis, Teilen der CDU und CSU sowie führender deutscher »Nachrichtenmagazine« zu einem neuen Schulterschluß der extremen Rechten mit wesentlichen Trägern der »gesellschaftlichen Mitte« geführt.

AIB 61 / 3.2003 | 16.12.2003

Neonazi-Aktivitäten gegen die »Wehrmachtsausstellung«

Am 31. Januar 2004 wollen Neonazis zum Abschluß der Ausstellung »Verbrechen der Wehrmacht« in Hamburg aufmarschieren. Ein Rückblick auf die Naziaktivitäten in Dortmund und Peenemünde soll bei der Einschätzung helfen. 

weiter...
AIB 55 / 1.2002 | 12.04.2002

Sperrzonen für Naziaufmärsche - Aktive Ignoranz durch die Stadt

Rund 1.200 Neonazis konnten am 2. Februar 2002 Dank der Polizei weitgehend unbehelligt durch Bielefeld marschieren. Dennoch war der Marsch von internen Streitigkeiten überschattet.

weiter...
AIB 54 / 3.2001 | 19.12.2001

Kampagne gegen „Wehrmachtsausstellung“ fortgesetzt

Rund 3.000 Neonazis folgten am ersten Adventswochenende 2001 dem Aufruf der NPD, gegen die erneuerte Ausstellung »Verbrechen der Wehrmacht. Dimensionen des Vernichtungskrieges. 1941 –1944« des Hamburger Instituts für Sozialforschung zu demonstrieren.

weiter...
AIB 49 / 4.1999 | 15.12.1999

Neonazi Aufmarsch in Hamburg-Bergedorf

Die Hamburger Innenbehörde bot Alexander von Webenau - dem Anmelder des Aufmarsches - an, alternativ in Hamburg-Bergedorf laufen zu können. Webenaus Rechtsbeistand, der Rechtsanwalt Hans-Günther Eisenecker aus dem NPD-Parteivorstand, riet zur sofortigen Zustimmung der Ersatzroute in Bergedorf, da »ansonsten wir gar nicht marschieren werden.« Die NPD rief daraufhin nach Bergedorf auf, nicht jedoch die »Freien Nationalisten«.

weiter...
AIB 48 / 3.1999 | 12.09.1999

Kampagne gegen Ausstellung "Verbrechen der Wehrmacht"

Über 820.000 Menschen haben die Ausstellung »Verbrechen der Wehrmacht. 1941 bis 1944« besucht. Das AIB hat die Kampagne gegen die Ausstellung mit der Serie »Allianz der Geschichtsleugner« begleitet. Die Rückkehr der Ausstellung nach Hamburg ist für uns Anlaß, ein vorläufiges Resümee zu ziehen.
 

weiter...
AIB 47 / 2.1999 | 14.06.1999

Bombenanschlag gegen die "Wehrmachtsausstellung" in Saarbrücken

Am 9. März explodierte am VHS-Zentrum in Saarbrücken, wo derzeit die Wanderausstellung »Vernichtungskrieg - Verbrechen der Wehrmacht 1941 - 1944« gezeigt wird, eine Bombe.

weiter...
AIB 47 / 2.1999 | 16.05.1999

Neonazidemonstration in Kiel gestoppt

Mit einer abgebrochenen Demonstration gegen die Ausstellung »Verbrechen der Wehrmacht« versuchte die Neonaziszene am 30.1.1999 in Kiel erfolglos eine größere Demonstration auf die Beine zu stellen.
 

weiter...
AIB 46 / 1.1999 | 19.03.1999

NPD-Aufmarsch in Bonn mit politischem Nachspiel

Allianz der Geschichtsleugner: Am 24. Oktober 1998 kam es in Bonn zum Neonazi-Aufmarsch gegen die Ausstellung »Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941 bis 1944«.
 

weiter...
AIB 45 / 4.1998 | 02.12.1998

Die "Wehrmachtsausstellung" in Münster

Für den 12. September 1998 meldeten die Landesverbände NRW von NPD und JN eine Demonstration gegen die zur Zeit in Münster weilende Wanderausstellung »Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941-1944« an.
 

weiter...
AIB 45 / 4.1998 | 02.12.1998

"Wehrmachtsausstellung" und rechter Aufmarsch in Kassel

In trauter Eintracht marschierten in Kassel die angeblich seriösen Rechten von "Die Republikaner" (REP) gemeinsam mit Neonazi-Kadern von den "Freien Kameradschaften" gemeinsam auf.
 

weiter...